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Dokumente der Sippe Trittelvitz/DöringSinn dieser Site ist vor allem, einer großen Sippe Trittelvitz-Döring ein Archiv über Dokumente und Bilder aus seiner Sippengeschichte zur Verfügung zu stellen. Es ist über das nebenstehende Button zu erreichen.

Reise nach SüdafrikaReise von Aurora und Hans-Georg Döring vom 1. - 26. November 2015 nach Südafrika. Außer einer touristischen Rundreise sind viele Begegnungen mit Verwandten in Südafrika geplant. Hier sind der Reisebericht und etliche Fotos zu finden.

Reise nach MaranhãoWenn wir schon in Brasilien leben, sollten wir das riesige Land auch besser kennenlernen. Ein Muss-Reiseziel ist dabei Maranhão, ein Bundesstaat Brasiliens ziemlich weit im Norden. Eine Woche nahmen wir uns zusammen mit unseren Freunden Maura und Reginaldo Zeit, um die alte Stadt São Luís, die Hauptstadt von Maranhão, und die Sanddünenlandschaft der Lenções Maranhenses kennenzulernen (2016).

Reise nach Rio de Janeiro und Petrópolis Vom 22. - 30. Juni 2016, also im hiesigen Winter, fuhren wir mit einer von Sesc organisierten Reise für 8 Tage zunächst nach Rio de Janeiro und dann weiter nach Petrópolis. Was wir hier erlebten und sahen, halte ich in meinem Reisetagebuch für diese Zeit fest.

Reise nach Manaus Vom 2. - 9. Oktober 2016 ging die Reise nach Manaus, die Stadt am Amazonas im Norden Brasiliens. Geplant war sowohl eine Stadtbesichtigung, als auch ein Aufenthalt in einem Urwaldhotel mit dazu gehörigen Ausflügen in den Dschungel und in die Flussarme des Amazonas mit ihren Besonderheiten der Flora und Fauna.

Hans-Georg mit AuroraGestaltet wird sie vom Webmaster Hans-Georg Döring, der über sein bisheriges Leben folgendes schreibt:

Geboren wurde ich in Preußisch Oldendorf, einem Luftkurort in Ostwestfalen an der Grenze zu Niedersachsen. Hier war mein Vater der Pfarrer an der St. Dionysius-Kirche. Hier verbrachte ich meine ersten Lebensjahre (1949 - 1961) und erfuhr leibhaftig, was es bedeutet, Pfarrerskind zu sein. Während meine übrigen Geschwister - 6 habe ich - das eher abgeschreckt hat, wuchs bei mir schon seit meiner Kindheit der Wunsch, denselben Beruf auszuüben. Ob mein Vater mein Vorbild war? - Sicher nicht unbedingt bewusst, jedoch muss ich im Rückblick zugeben, dass ich sehr ähnlich wie er gearbeitet habe: Die aufsuchende Zuwendung zu den Menschen war ihm und mir immer das Wichtigste.
Beruflich bedingt zog die Familie 1961 nach Sassenberg bei Warendorf ins Münsterland, wo mein Vater, ein damals schon schwerkranker Mann, noch einmal Gemeindepfarrer wurde, jedoch vor allem durch gesundheitlich bedingte Abwesenheit hervortrag. 1965 wurde er dann vorzeigit pensioniert, weswegen die Familie dann in die Nähe der ältesten Schwester nach Dingolfing / Niederbayern zog. Das war für mich, den 15-Jährigen, ein riesiger Kulturschock, dessen Folge vor allem war, dass ich mich überall zurechtfinden kann. Wer als Jugendlicher in der Mitte der 60er Jahre einen Wechsel vom Münsterland nach Niederbayern übersteht, ist für ein Leben wo auch immer gerüstet!
In Dingolfing allerdings blieben wir nur 2 Jahre, um dann weiter zu ziehen ins Badische nach Untergrombach, ein Vorort von Bruchsal, das wiederum eine Nachbarstadt von Karlsruhe ist. Dieser Umzug mit 17 Jahren war leichter zu bewerkstelligen. Allerdings haperte es mit der Schule, denn gymnasial eingeschult wurde ich auf einem neusprachlichen Gymnasium in Lübbecke. Es folgte ein humanistisches Gymnasium in Warendorf, dann ein naturwissenschaftliches Gymnasium in Dingolfing und schließlich wieder ein neusprachliches Gymnasium in Bruchsal. 4 Gymnasien in 3 Bundesländern. Das dauert, so dass ich in Bruchsal erst 1970 Abitur machte, um dann mein Theologiestudium in Bielefeld aufzunehmen. Dort blieb ich aber nur bis Mitte 1971, um dann nach Uppsala/Schweden umzuziehen. Schon als Schüler war ich im Austausch nach Schweden gefahren, hatte mich in Land und Leute verliebt und war darum mehr als offen, dorthin meinen Lebensmittelpunkt zu verlegen.
Das Studium absolvierte ich - im Gegensatz zur Schulzeit - in fast Rekordzeit, denn ich hatte wenig zu essen, kein Geld, zwar gute Freunde, jedoch wenig Ablenkung. Mit guten Noten war ich schon Mitte 1975 fertig damit, dann ging ich die praktische Ausbildung mit 2. Examen an und wurde am 14. Dezember 1975 im Dom von Stockholm von Bischof Ingmar Ström, einem wundervollen Menschen und Bischof, zum Pfarrer der schwedisch-lutherischen Kirche geweiht.
Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn war ich Pfarrer in Botkyrka församling, einer Vorortsgemeinde von Stockholm. In der Gemeindekirche stand ein wunderschöner Altar aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Hergestellt wurde er in Antwerpen und von der damaligen Gemeinde Botkyrka gekauft. Die Gemeinde war damals im Gegensatz zu heute sehr wohlhabend, weil ihre Kirche, Botkyrka Kyrka, eine im ganzen Norden bekannte Wallfahrtskirche war, in der St. Botvid verehrt wurde. Kurz bevor ich 1979 die Gemeinde verließ, um nach Frankfurt am Main zu ziehen, habe ich noch den Altar von Botkyrka Kyrka fotografiert.
1979 kam dann der Rück-Umzug von Botkyrka nach Deutschland - Frankfurt, wo ich wider Erwarten ziemlich ansässig wurde. Von September 1979 bis Ende 1994 war ich Pfarrer der Evangelischen Christophorus-Gemeinde in Frankfurt-Höchst. Danach übernahm ich die Behindertenseelsorge für die Stadt Frankfurt. Dort blieb ich mit wechselndem Schwerpunkt bis zu meiner Pensionierung Ende August 2013. 1997 kam zur Behindertenarbeit die Blindenarbeit hinzug. Nach der Halbierung der Behindertnpfarrstelle Ende 2005 widmete ich mich auf der verbleibenden halben Stelle ab Mörz 2006 fast ausschließlich der Blindenarbeit. Auf der anderen halben Stelle wurde ich wieder Gemeindepfarrer. Anfangs tat ich mich damit schwer, jedoch wuchs ich wieder in diese Arbeit hinein und machter sie sehr gerne. 15 Monate war ich in der Festeburggemeinde in Preungesheim, und nach einer kurzen Übergangszeit Anfang 2008 in der Andreasgemeinde in Eschersheim Fuß zu fassen, wo ich auch bis zur Pensionierung Ende August 2013 blieb.
Ach ja: Ich bin seit 2003 zusammen und seit 2009 verheiratet mit Aurora, einer Brasilianerin mit spanischen Wurzeln, geboren in Londrina, Paraná. Aurora spricht Deutsch fast wie eine Deutsche. Sie kam 2004 zu mir nach Deutschland, wobei wir verabredeten, dass wir nach meiner Pensionierung zusammen in ihr Heimatland Brasilien ziehen würden. Ihr voller Name ist Aurora Jover Moreno Döring.
Button zu Infos über BombinhasNachdem ich Ende August 2013 pensioniert wurde, sind wir im September mit Hilfe eines international arbeitenenden Umzugsunternehmens nach Brasilien in das kleine Städthen Bombinhas im Bundesstaat Santa Catarina am Atlantikstrand gezogen, wo wir seitdem leben. Auch zu Bombinhas habe ich eine Webseite gestaltet, die über das nebenstehende Button zu erreichen ist.

Soweit in Kürze mein Lebenslauf.

Hans-Georg Döring

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